AUNS Staatsvertrags-Initiative, Ja oder Nein, aus der Geschichte lernen.

Aus der Vergangenheit lernen!

Dieser Beitrag geht gar nicht einmal auf die Initiative der AUNS ein. Trotzdem werden Sie die Antwort kennen wenn Sie den Artikel aufmerksam zu Ende gelesen haben.

Wenn wir uns realistisch auf die letzten 20 Jahre stützen, dann hat kein Entschluss, kein Gesetz, keine Abstimmung welche NICHT im Sinne der AUNS oder der SVP war, die Schweiz wirklich weiter gebracht, im Gegenteil, sie haben uns oft geschadet.

Sehen wir der Realität einmal ins Auge. Junge „nicht Akademiker“ finden nur schwierig eine Lehrstelle, geschweige denn anständige Arbeit. Sehr erfahrene Arbeiternehmer mit enormen Wissenspotential, Lebensfreude und Lebensenergie jenseits der Altersgrenze 45, werden „ausgemustert“! Verlieren sie aufgrund einer Reorganisation Ihre Arbeit, ist es Ihnen unmöglich eine neue Arbeit zu finden. Für einfachere Arbeiten wo keine besonderen „schon fast übernatürlichen Fähigkeiten“ gefordert sind, werden sie wegen Überqualifikation sofort beiseite geschoben ohne dass ihrem CV auch eines Blickes gewürdigt würde.

Der Mythos der folgenden Vorurteile hält sich hartnäckig:

  • Sie sind nicht Teamfähig
  • Sie sind nicht mehr anpassungsfähig
  • Sie sind zu teuer
  • Sie sind nicht leistungsfähig genug
  • Sie denken in veralteten Mustern
  • Sie sind zu langsam
  • Sie sind nicht mehr lernfähig
geschichte-lernen

Wenn es darum geht aus der Geschichte zu lernen, stellen wir uns dümmer an, als wir uns die ersten Homo Sapiens vorstellen

Es ist eine gravierende Dummheit, dass wir Arbeitskräfte aus dem Ausland importieren und die Arbeitslosenkassen dadurch künstlich belasten, was nebenbei gesagt jeder mit seinem Lohnanteil bezahlen muss.

Einen ähnlichen Irrsinn produzieren wir in der Aufnahmeprüfung für das Gymnasium. Damit es keinesfalls möglich ist, dass mehr als 20% aller Anwärter die Aufnahmeprüfung bestehen, wird diese künstlich erschwert. So schafft es in der Schweiz nur ein Bruchteil eine Matura zu belegen. Die Realquote aller Schüler die im Anschluss zu der Primarschule das Gymnasium besuchen können liegt bei gerade einmal 6%. Das Stellenangebot würde jedoch mindesten 40% fordern. Selbst wer auf dem zweiten Bildungsweg Zusatzausbildungen wie z.B. den Verkaufsleiter oder den Prozess-Fachmann belegt, hat schlechte Karten und bekommt nur im Glücksfall eine Anstellung. In einer Gesellschaft welche zu verakademisieren droht, kommt dieses Verhalten einem Verbrechen gleich. Die Rechnung kann nicht aufgehen. Eine der Konsequenzen ist eine Überfremdung der Schweiz weil wir gezwungen sind die Fachkräfte im Ausland zu rekrutieren und diese Politik wird mittelfristig unmöglich aufgehen können. Im Ausland kann fast jeder eine Matura machen, die Anforderungen in unseren Nachbarländern sind ungleich niedriger. Wir steigern damit doch nicht die Qualität des Forschungs- und Entwicklungsstandortes Schweiz, sondern wir überstrapazieren damit auch die Toleranzgrenze der Schweizer Bevölkerung.

Wer von uns will das? Ausser den Politikerinnen und den Politikern niemand. Woher kommen diese Politikerinnen und Politiker? Fast ausschliesslich Von Links und der Mitte, natürlich dürfen wir dabei die Unternehmens und Finanzpartei FDP nicht ausser acht lassen.
Sehr puristisch gesagt heisst das, dass wenn wir in vielen Thematiken, SVP nahe abstimmen würden, wir tatsächlich weniger selbst verursachte Probleme hätten, die Arbeitslosigkeit würde abnehmen, die Überfremdung würde nicht fast 30% betragen, das Schulsystem wäre für alle gleich zugänglich und die Kriminalitätsrate wäre kaum ein Thema. Der Stil der SVP mag manchmal ruppig, unfreundlich und mitunter sogar arrogant sein, aber er ist wenigstens ehrlich. Wollen wir Ehrlichkeit oder Diplomatie?

Versuchen Sie einfach mal folgendes: Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie was in unseren Nachbarländern passiert. Lesen Sie einige Passagen aus den Geschichtsbüchern. Hätte Europa dies getan, wäre es nie zu einer Europäischen Union gekommen. Aber die Menschen die das studiert haben und ganz genau wissen was passieren wird haben uns zur EU geführt, doch warum? In erster Linie aus Gier, dann aus Selbstüberschätzung, dem Machthunger und der Chance einen Eintrag in den Geschichtsbüchern zu erhalten.

Wenn Sie Ihren gesunden Menschenverstand wallten lassen, sich langsam bewusst werden wie stark sie manipuliert werden und langsam anfangen etwas freier zu denken und handeln, dann ist es Sonnenklar wie Sie in Zukunft wählen werden. Und dabei geht es nicht um eine Parteizugehörigkeit sondern lediglich um den gesunden Menschenverstand gepart mit Interesse und ein wenig Intelligenz.

Bitte fangen Sie an frei zu denken, schauen Sie weniger fern und lesen Sie weniger Zeitungen, seien Sie kritisch und hinterfragen Sie die Sache, suchen Sie im Internet nach anderen Meinungen und Stellungnahmen, Sie werden überrascht sein was Sie finden. Es gibt auch kritische und unabhängige Magazine oder Wochenzeitungen. (gebe auf Anfrage gerne Tips) Werden zum Freidenker (Nicht zum Querdenker).

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