Rechtswesen Schweiz, Recht hat NICHTS mit Gerechtigkeit zu tun

Unser Rechtssystem hat zwar viel mit Recht, aber oft rein gar nichts mit GERECHTIGKEIT zu tun. Opfer dieser Willkür haben meist ihr ganzes Leben verloren.

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Heile Schweiz, frohe Schweiz, der Rechtsstaat Schweiz sorgt für die Gerechtigkeit aller. Wir alle wissen, daß es sich dabei lediglich um Wunschdenken handelt, allerdings hält sich die Ungerechtigkeit für die meisten in tolerierbaren Grenzen, man hat wichtigeres zu tun und die paar Ungerechtigkeiten bezahlt man halt.

Die meisten Menschen haben auch im Unglück noch Glück. Sie machen einen guten Eindruck auf die Justizbeamten, sie haben genügend Geld, genügend Kontakte und auch noch einen guten Anwalt der sie aus dem meisten raus hält. Deshalb würde man es für unmöglich halten; Nein sich sogar auf Gedeih und Verderb weigern, zu glauben, was da hinter dem Deckmantel des angeblichen „Rechts“ manchmal tatsächlich geschieht.

Pech haben jene welche ahnungslos sind, noch nie etwas mit dem Rechtswesen zu tun hatten, sich unschuldig fühlen (weil sie es aus ihrer Sichtweise des gesunden Menschenverstands ja auch sind) und wenig oder gar kein Geld besitzen. Sie laufen ohne Schutz, Vorwarnung und Hilfe in einen dämonisch, infernalischen Rachen (es gibt oftmals keine angemessenere Bezeichnung dafür) eines Systems und Rechtswesens welches sie eigentlich vor den Dämonen der wirklich Bösen schützen sollte. Doch viele der wirklich wahren Verbrecher wie Drogendealer, Einbrecher, Diebe, Wirtschaftskriminelle und Menschenhändler laufen trotz Tat-Nachweis frei herum. Die Ahnungslosen werden Opfer Ihres Glaubens an die Gerechtigkeit. Nichts böses ahnend wenn ihnen der Polizist das Erste Mal sagt: „alles was Sie sagen kann gegen Sie verwendet werden“ geben sie naiv wie sie sind, Auskunft ohne dabei zu ahnen, daß es tatsächlich auf eine extraordinäre Art und Weise, bar jeglicher Vernunft und gesundem Menschenverstand, gegen sie verwendet werden wird.

Nun denken Sie vielleicht „selber Schuld oder kann ja nicht sein“. Ja, daß denken wir wohl alle, bevor uns möglicherweise selbst ein solcher unvorstellbarer Alptraum einholt. Es ist ja nicht so, daß keine dieser mirabilen Fälle im Internet zu finden wäre, vielmehr ist es so, daß wir nicht glauben wollen, respektive können, was da berichtet wird. Man nimmt automatisch an, daß die Schilderung einseitig und subjektiv ist. Es paßt nicht in unser Rechtsverständnis, es fehlt uns am Vorstellungsvermögen, daß so etwas in der Schweiz wirklich möglich ist, denn es widerspricht dem Bild dessen, welches wir als Schweizer während unseres ganzen Lebens idealisiert haben, deshalb muß es sich automatisch um eine Verschwörung handeln. Anders läßt sich das Schulterzucken und die Toleranzgrenze dessen, was wir ohne Einspruch zulassen und hinnehmen, gar nicht erklären, es sei denn, wir haben tatsächlich unsere gesamten Ideale und jegliche Sozialkompetenz verloren. Kommt erschwerend hinzu, daß wir nur einen Bruchteil all dieser unvorstellbaren Justizfälle, welche große menschliche Tragödien nach sich ziehen, erfahren. Die meisten Menschen ziehen sich zurück und schämen sich ihre Geschichte zu erzählen. Dort wo sie es getan haben, ziehen sich die Freunde verständnislos zurück, zwar wollen es alle wissen, aber die Reaktion ist immer die gleiche: Zuerst Neugier, dann Unglaube, kritisches Augenrollen, Ausweichen, Abgrenzung und dann Kündigung der Freundschaft. Das führt bei den Betroffenen zu sozialer Isolation, großem Frust und trotzdem immer in der Hoffnung lebend, daß sich doch noch alles zum Guten wenden wird. Ganz groß wird der Frust für jene, welche ihre Geschichte zwar publik machen, dann aber von keiner Seite Verständnis, Zuneigung oder gar Hilfe erhalten. Nun sind sie nicht nur Opfer, sondern auch noch Aussätzige. Nur für ganz wenige dieser Opfer gibt es eine Anlaufstelle, die wenigen die es gibt sind Delikt-orientiert. Beispielsweise für Justizopfer die angeblich ein Sexualdelikt begangen haben oder für Drogen-kriminelle. Für die meisten gibt es nichts und niemanden. Was sollen sie bei einer Opfergruppe angeblicher Sexualstraftäter, wenn sie lediglich Opfer eines psychiatrischen Gutachters der unter Dauerstreß Gutachten am Fließband schreibt, geworden sind?  

Als ich angefangen habe, bei einigen der mir zugetragenen Fälle, selbständig zu recherchieren, geschah folgendes: Ich merkte, daß ich, obwohl ich selber von einem unsäglichen Justizmißbrauch betroffen bin, dem geschilderten und gesehenen keinen Glauben schenken wollte. Ich ging automatisch davon aus, daß da etwas faul sein mußte und suchte verzweifelt nach dem nicht veröffentlichten schlechten, bösen und negativen des Betroffenen, um wenigstens einigermaßen eine Erklärung dessen zu erhalten, was ich da vor mir sah. Diese Büchse der Pandora mußte doch einfach vorhanden sein, ich muß sie nur finden, anders ließ sich für mich das Verhalten der Behörden, trotz meiner eigenen schlechten Erfahrung, nicht erklären. Bei all diesen Nachforschungen bin ich auf kaum nennenswerte Schuld oder verhärtende Faktoren gestoßen, welche die „Schuldigen“ wirklich belastet hätten. Heute weiß ich, daß  viele der wirklich scheußlichen Verbrechen, nicht dem reellen Maß ihres Vergehens bestraft werden. Bagatellfälle werden jedoch in einigen Fällen mit dermaßen drakonischen Strafen geahndet, daß die Auswirkungen so schlimm sind, daß der weitere Lebensweg komplett zerstört ist, (Beispielsweise wenn jemandem ein mehr als fragliches psychiatrisches Gutachten ausgestellt wird). Ausgerechnet dies was Strafrechtler wie beispielsweise Daniel Jositsch so lauthals fordern, nämlich die Verhältnismäßigkeit, wird mit Füssen getreten. Daniel Jositsch hat einen erheblichen Einfluß auf diese absolut unverständliche Gesetzgebung, respektive deren ausführenden Organe, Richter, Anwälte und Sachverständigen. Möchte man ihn dazu befragen oder interviewen, meint er lapidar und recht überheblich: Zitat „Aus zeitlichen Gründen muß ich mich auf Anfragen aus meinem direkten politischen Bereich konzentrieren. Ich kann daher Ihrem Ansinnen leider nicht nachkommen.“  So etwas ist höhnisch wenn man bedenkt, daß Herr Jositsch Strafrechtsprofessor an der Universität Zürich ist und ich fragte mich ernsthaft, ob ich ihm wohl Kant`s kategorischen Imperativ erklären muß. Auf seine Verantwortung angesprochen, antwortete er noch überheblicher, nämlich gar nicht mehr. LEIDER ist es noch immer so, daß einzig eine Veröffentlichung im Mainstream etwas bewirken könnte. Ähnlich der Banker sind die Hauptakteure nicht bereit, etwas an ihrem unmoralischen und zerstörerischen Ansinnen und deren Handlungen zu ändern. Schade, daß es in der Schweiz keinen Günther Wallraff gibt, der Kassensturz will sich dem Thema leider auch nicht annehmen, es scheint wohl „zu heiß“ zu sein….

Politisch.ch wird auf Grundlage dieser Einleitung diverse solcher unglaublichen Geschichten veröffentlichen. Diese Geschichten sind wahr und haben sich genau so zugetragen. Es liegt an uns allen, diese Geschichten wahrheitsgetreu weiter zu verbreiten und bei den Verantwortlichen zu protestieren. Wir befinden uns in einer sehr bewegten Zeit. Die Veränderungen welche sich auf dieser Welt abzeichnen, haben eine Geschwindigkeit angenommen, welche nicht mehr steuer- oder kontrollierbar sind. Nicht nur unser Rechtswesen ist betroffen, sondern auch unser Finanzsystem, es ist keine Frage ob, sondern wann es zu einer ähnlichen Situation kommt, wie sie bereits 1929 oder 1939 stattgefunden hat, die Geschehnisse hängen sehr eng zusammen, nur die Auswirkungen sind bisher noch weitgehend ausgeblieben. Der Finanz-Crash welcher uns 2008 ereilte war im Vergleich zu dessen, was unausweichlich auf uns zukommen muß, nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt keine Goldbindung mehr welche die Amerikaner jetzt noch aufheben könnten, daß Schneeballsystem welches Präsident Nixon 1971 mit der Aufhebung des Goldstandards in Gang setzte, ist kurz vor dem Ende. Alle Joker für die Verlängerung des unausweichlichen Kollapses, welches das Zinseszins und Buchgeld- System  mit sich bringen, wurden gezogen. Wer an diesem Thema interessiert ist, kann unter der Rubrik „Geld“ mehr nachlesen.

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